Datum: 14-12-17  Time: 23:57 Nachmittag

Autor Thema: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge  (Gelesen 17391 mal)

Tim

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Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« am: Juni 20, 2013, 02:22:56 Nachmittag »
Dies hier ist der Thread zur Challenge in dem jeder seine Zeiten/Fortschritte posten kann!

http://www.youtube.com/watch?v=sL-l4bZCkAw - Zu dem Lied Flower von Moby macht man zu jeden "UP" eine Liegestütz und hält sie, bis man beim "DOWN" wieder runtergeht und hält. Das macht man dann ca. 3.20 min lang mit 30(?) Push-Ups.

Ich habe gerade 2.40 geschafft.
Wenn es Nacht ist und es regnet, du Angst hast, fliehen oder kämpfen musst, dann läuft kein Dubstep.

LukeMM

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #1 am: Juni 20, 2013, 03:49:29 Nachmittag »
soweit bin ich auch ungefähr.

Lorenz

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #2 am: Juni 20, 2013, 04:08:48 Nachmittag »
Das Lied muss ab jetzt einfach pflichtmäßig auf jeder größeren Jam laufen, das war zu geil am Raschi - wie die, dies kannten sich auf den Boden geschmissen und gepumpt haben

Dome

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #3 am: Juni 20, 2013, 11:24:56 Nachmittag »
kleiner tipp ist mal 1-2wochen gar nix zu machen und dann zu schauen wie viel man schafft. ich hatte in den letzten 2 1/2 wochen kaum bis gar nichts gemacht aufgrund meiner arbeit und als ich es das erste mal probiert habe, gleich an die 5minuten geschafft.(im vergleich: heute nur 2,5min, also hälfte!!) Regeneriert euren Körper mal richtig und dann beastet mal das lied durch. das jeden tag oder jeden zweiten zu machen (auch wenn es spaß macht!) bringts meiner meinung nach nicht.

ich würde mit decline pushups für die challenge trainieren.(oder natürlich wer soweit ist mit handstand pushups) :) Schön sauber in 3-4sets.

LukeMM

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #4 am: Juni 21, 2013, 08:50:07 Vormittag »
Ich denke schon das jeden Tag mehr bringt als nur alle paar Tage. Das ist ja keine krasse Belastung nach der sich der Koerper tagelang regenerieren muss.
Und um sich an eine spezielle Bewegung zu gewoehnen bringt haeufiges Wiederholen mehr. (z.B in den Handstand druecken oder der Schweizer jeden Tag mehrmals trainieren hab ich mehr Trainingsfortschritt.)

Dome

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #5 am: Juni 21, 2013, 10:22:25 Vormittag »
Naja aber gerade mit der Aussage: "Häufiges Wiederholen bringt mehr" muss man vorsichtig sein. Ich bin der Meinung dass so etwas bei schweren Bewegungsabläufen richtig ist, jedoch bei sowas wie Liegestütz komme ich ins grübeln, da die Wiederholungsrate einfach vieel höher ist. Das geht schon mehr in die Kraftausdauer rein. (je höher der glykogenverbrauch, desto weniger sollte man eine Übung auch machen die Woche.) (ich weiß, dass die Auslastung"natürlich nicht" so hoch ist wie ein Full Body Workout, dennoch existiert sie. Und da jeder von uns, auch noch nebenbei "viel" trainiert in der Woche und sich nicht nur auf diese eine Sache spezialisiert hat, sollte man doch jede Kleinigkeit mit einbeziehen.

Nehmen wir doch mal vergleichsweise den Schweizer Handstand.

Als Beispiel: Ich habe so eben den Schweizer zum ersten mal geschafft. Was ist den mein Hauptziel? Für mich wäre das, den Schweizer einmal, so richtig schön sauber zu schaffen. In jeder Lebenslage.

vs.

In Liegestützposition eine bestimmte Zeit zu verharren.

=

Ich bin der Meinung das so etwas wie der Schweizer keine wirkliche Muskelschinderei ist. Es ist vielmehr eine Erfahrung/Gewöhnung an eine bestimmte Bewegung die ich erlernen muss. Bestimmte Muskelpartien überhaupt benutzen zu lernen, trifft es wohl eher. Ich kann mich da auch täuschen, aber das sind einfach meine persönlichen Erfahrungen.
Hingegen bei der LiegestützChallenge ist die Technikanforderung nur gering. Wir wollen versuchen unseren Muskelreiz zu fördern. Und dabei müssen wir an unser Limit gehen. Und dieses Limit steht uns nur zur Verfügung mit ner bestimmten Vorbereitung dafür.

Ist jetzt alles nen bisschen unübersichtlich geschrieben worden aus Zeitmangel. Ich ergänze gegebenenfalls morgen nochmal nach.

LG

Ps: Sei nochmal ganz klar gesagt das ich diese Thesen aus meinen eigenen erfahrungen schließe. Ob falsch oder richtig, die eine oder andere Lücke wird man wohl immer dazu dichten können.

LukeMM

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #6 am: Juni 21, 2013, 10:45:22 Vormittag »
Kommt alles klar rüber denke ich ;)
Stimme dir zu was die Mukelgewöhnung bei einem Schweizer angeht, nur glaube ich nicht das es bei einer weniger komplexen Bewegung, wie dem Liegestütz, anders ist.
Je öfter wir eine Bewegung trainieren, desto leichter fällt es dem Körper, dabei macht es keinen Unterschied ob es sich dabei um eine eigenständig Bewegung ohne höher gestelltes Ziel (Schweizer), oder eine Bewegung mit dem Ziel Kraft aufzubauen handelt (Liegestütz).
Ich verstehe deinen Punkt das die Auslastung aufgrund der hohen Wiederholungszahl höher ist und es sicherlich auch die Möglichkeit des Übertrainings gibt, aber mit 1-3 mal am Tag 2 Minuten Liegestütz kommt man nichtmal annähernd an die Grenzen des Körpers.

Steffen

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #7 am: Juni 21, 2013, 12:33:36 Nachmittag »
Nicht an die Grenzen des Körpers generell, aber zum jeweiligen Zeitpunkt eben je nach Tagesform (die ja abhängig ist von den vorangegangen Intensitäten der letzten Tage/Einheiten) bis zur Grenze der absoluten Muskelermüdung bzw. des Muskelversagens. Denn wenn ich die Challenge, wie gestern (nach dem Erfolg von vorgestern), abbrechen muss - dann nicht weil ich keinen Bock mehr habe, sondern weil meine Muskeln (Schültergürtel und Trizeps) in dem Moment an eine Belastungsgrenze gekommen sind, über die sie nicht hinaus kommen - ich kann mich dann schlicht nicht mehr hochdrücken. Bei mir zeigt die Erfahrung, ähnlich wie bei Dome, dass ich manches mal eben schlicht ein paar Tage regenerieren sollte (sprich: Keine Einheiten durchführen, die in dem Moment bis ans Muskelversagen gehen), um die Sache danach gestärkt wieder anzugehen. Aber wie bei aller sportwissenschaftlicher Theorie ist da natürlich kein allgemeiner Gültigkeitsanspruch drin, die Variation beginnt ja nicht erst beim unterschiedlichen Trainingszustand verschiedener Menschen, sondern schlicht bei der Tatsache, dass es erstmal generell verschiedene Körper sind, die lediglich eine sehr ähnliche Funktions- und Konstruktionsweise zu zeigen scheinen. ;)

edit: Gerade hats wieder ganz gut geklappt. Aufgepumpt zur Arbeit. :D

« Letzte Änderung: Juni 21, 2013, 12:46:18 Nachmittag von Steffen »

leStu

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #8 am: Juni 23, 2013, 09:39:17 Nachmittag »
Ich schaff im Moment ca 1.30. Das unten halten macht mich einfach zu sehr fertig :D

Chris

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #9 am: Juli 14, 2013, 01:54:38 Nachmittag »
2.50 min, clean. Ich mag die challenge, man kann sich eigentlich immer zu motivieren und das Lied is auch ziemlich cool :D

Tim

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #10 am: Juli 24, 2013, 01:47:01 Nachmittag »
Challenge complete!
Wenn es Nacht ist und es regnet, du Angst hast, fliehen oder kämpfen musst, dann läuft kein Dubstep.

Tim

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #11 am: November 27, 2013, 10:35:40 Nachmittag »
Lino aus Lübeck (<3) z.B. macht die Challenge jeden Abend, erfolgreich.

Habe aber gute Erfahrung mit der "Regeneration". Probiere sie jetzt eine Zeit lang dennoch jeden Abend.
Wenn es Nacht ist und es regnet, du Angst hast, fliehen oder kämpfen musst, dann läuft kein Dubstep.

Steffen

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #12 am: November 28, 2013, 09:14:48 Nachmittag »
Ich habe Montag, Dienstag, Mittwoch und heute (Donnerstag) jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen, ohne vorher etwas zu trinken oder zu essen, einfach gleich nachdem ich aus dem Bett raus bin, eine Runde gemacht. Jeweils mit unterschiedlicher Positionierung der Arme und Hände. Jedes Mal bin ich erstaunlich gut und verhältnismäßig mit "wenig" Anstrengung durchgekommen, besonders die relativ eng gegriffene Variante, in der man zugegebenerweise aber evtl. ein wenig von der Stützlast auf die Reibung der Arme und Ellbogen direkt am Körper entlastet, hat wunderbar funktioniert. Morgen früh werde ich das nochmal machen, einfach um zu gucken, wie meine Muskulatur auf fünf Tage (eigentlich sind es dann ja sechs, fällt mir auf - Sonntag beim PM wars ja auch schon eine) hintereinander reagiert.

Ich bin aber guter Dinge!  8)

Manuel

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Re: Bring Sally Up, bring Sally down - Challenge
« Antwort #13 am: Juni 04, 2014, 09:55:03 Vormittag »
Ein Liegestütz ist komplexer, als man denken würde. Das merkt man vor allem, wenn man nicht diese 10 cm Wackel-Stütze macht, sondern langsame, dynamische (auf einer Hand oder mit Positionswechseln) auf dem Fäusten oder Bars. Und gerade Sally ist nicht ganz ohne, wenn man es nicht schon seit Jahren sowieso durchbiestet. Ab und zu mal 1-2 Wochen Pause vom Krafttraining zu machen und es z.B. durch Entspannungsübungen zu ersetzen kann Wunder wirken. Der Körper fühlt sich danach an wie eine Feder :)